Die
Sozialplattform vereinigt soziale NRO und europäische Verbände.
Ihre Mitglieder vertreten Tausende von Organisationen, Vereinen und Freiwilligenorganisationen
auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene. Sie wahren
also die Interessen eines Groβteils der Zivilgesellschaft.
Die Sozialplattform hat eine zweitägige Konferenz über das europäische
Sozialmodell veranstaltet. Die Kernfrage während der Konferenz war,
ob wir heute in einem Europa sozialer Werte entweder Fortschritte machen
oder zurückgehen. Während der ersten Plenarsitzung bestand das
Forum aus Pierre Jonckheer (Europaparlamentarier), Anne-Sophie Parent (Vorsitzender
der Sozialplattform, Tuula Haatainen (finnischem Minister für Soziales
und Gesundheit) und Nikolaus van der Pas (Generaldirektor der GD EMPL).
Herr van der Pas betonte, Aktoren dürften selbstverständlich
kritisch sein, sollten aber auch erkennen, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten
innerhalb einer politischen Realität operierten. Zudem könne
die EU nur tun, was das Europaparlament und der Rat (die Mitgliedstaaten)
zulieβen. Herr Jonckheer war damit einverstanden und sagte, die Politik
der EU werde immer vom Europaparlament und vom Rat genehmigt und gewährleistet.
Die Kompromisse seien in der Regel das Ergebnis eines längeren politischen
Prozesses.
Durch die weitere Erweiterung der Union werde das alles noch komplexer werden.
Die Zuhörer brachten verschiedene Meinungen vor. Es wurde z.B. darauf
hingewiesen, dass die Kommission in ihrer Rolle als ‚Wärterin
der Verträge’ versagt und die von ihr vorgeschlagene Gesetzgebung
nicht sozial ist und, schlimmer noch, die soziale Sicherheit in Europa schwächt.
Einige Teilnehmer beantworteten die am Anfang der Plenarsitzung gestellte
Frage wie folgt: wir gehen tatsächlich zurück, wo es sich um die
Sozialwerte in der Politik der EU handelt …
Am zweiten Konferenztag wurde in Arbeitsgruppen an spezifischen Themen wie
Demographie, Migration und Dienstleistung gearbeitet. In einer Arbeitsgruppe
unter dem Namen ‚Die politische Rolle der Sozialdienstleister’ gab
Frau Thea Meinema (ICSW) eine interessante Präsentation über ‚Leistungen
der Daseinsvorsorge’ in den Niederlanden. In jenem Land werden immer
mehr Dienste vom Privatsektor geleistet. Nach Ansicht von Frau Meinema ordnen
die Marktprinzipien Qualität dem Haushalt unter. Es ist klar, dass sich
die Sozialdienstleister aktiv an der Debatte über eine Sozialpolitik
beteiligen sollen.
Das Europäische Zentrum für Arbeitnehmerfragen (EZA) veranstaltete dieses Jahr seine jährliches Startseminar in ‚Heimbasis’ Königswinter. Ziel des Startseminars war es, die Projekte für das kommende Jahr vorzustellen und alle Mitglieder von EZA zusammenzubringen. Nach einem zweitägigen Seminar veranstaltete EZA seine Jahrestagung, auf der vom ausscheidenden Vorsitzenden Leo Pauwels Abschied genommen und der neue Vorsitzende, Herr Raf Chanterie, willkommen geheiβen wurde.

Das Seminar bot interessante Präsentationen mehrerer Spitzenredner
im Bereich des Sozialen Europas. Es wurden Themen wie Unterricht, der europäische
soziale Dialog, Mobilität und Flexicurity erörtert. Dieses letzte
Thema wurde von Dr. Klaus Kellersmann, Berater der EVP-ED-Fraktion im Ausschuss
für Beschäftigung und Soziales des Europaparlaments, eingeleitet.
Flexicurity ist in Europa ein aktuelles Thema. Der Begriff verweist auf
die notwendige Zunahme von Flexibilität bei Erhaltung eines annehmbaren
Niveaus sozialer Sicherheit. Nach seiner Einleitung nahm Dr. Kellersmann
an einem Workshop über dieses Thema teil. Er stellte fest, die meisten
Teilnehmer stellten lediglich die soziale Sicherheit in den Mittelpunkt
und lieβen die Flexibilitätsfrage links liegen. Er brach eine
Lanze für eine einstimmige Stellungnahme: die Mitglieder von EZA sollten
eine einzige Erklärung erarbeiten, statt der Europäischen Kommission
verschiedene Standpunkte vorzulegen.
In Bezug auf Mobilität, ein Thema, mit dem sich Eurofedop z.Z. intensiv befasst, gab Herr Silviu Traian Ispas, Direktor von IFES in Rumänien, eine klare Übersicht über die Emigrationstendenzen in Rumänien. Namentlich in der Altersstufe 26-40 gingen viele im Ausland auf die Suche nach eine Arbeitsstelle. Wir wüβten, dass sie vorwiegend aus wirtschaftlichen Gründen (höhere Löhne) auswanderten, sagte er. Eurofedop hat das Problem von Profis (aus dem Gesundheitssektor) neulich noch bei Europaparlamentariern und Abgeordneten der Europäischen Kommission zur Sprache gebracht und bereitet jetzt einen Follow-up vor. Es ist klar, dass das lang erwartete Prinzip des freien Verkehrs heute mit einer neuen Realität, nämlich dem Braindrain aus einer Anzahl neuen Mitgliedstaaten in die EU15, zusammenprallt.

Nach den Präsentationen wurden die Projekte vorgestellt. Auch Eurofedop ist in der Struktur von EZA eine Spielerin, und das ist von wesentlicher Bedeutung für die Veranstaltung neuer Seminare und Konferenzen, auf denen wir Experten und Profis aus ganz Europa zur Erörterung dieser wichtigen Angelegenheiten zusammenbringen können.
Am 22. November hat Eurofedop im Europaparlament ein Arbeitsfrühstück
veranstaltet. Generalsekretär Bert Van Caelenberg erklärte die
Zielsetzungen dieses Treffens: Bewusstmachung und die Einleitung von Aktionen
zur Frage der Migration von Pflegepersonal in Europa. Das Frühstück
wurde gemeinsam mit HOPE, der European Hospital and Healthcare Federation,
veranstaltet. Fünfzehn Europaparlamentarier waren anwesend.
Es waren u.a. die folgenden Europaparlamentarier anwesend: Adamos Adamou
(Zypern), Milan Cabrnoch (Tschechische Republik), Othmar Karas (Österreich),
Miroslav Mikolásik (Slowakei), Hubert Pirker (Österreich), Laszlo
Surján (Ungarn), Jaroslav Zverina (Tschechische Republik), Paul Rübig
(Österreich), Jean Lambert (Vereinigtes Königreich) und Reinhardt
Rack (Österreich).
Die Europäische Kommission vertrat Daniel Mann der GD SANCO, der kurz
die Lage des umsiedelnden Pflegepersonals in Europa schilderte.
Zwei Krankenpfleger erläuterten die Probleme in ihren jeweiligen Ländern.
Herr Jevgenijs Kalejs, ein Arzt aus Lettland, erklärte, lettische Krankenpfleger
siedelten aus vorwiegend wirtschaftlichen Gründen (d.h. für höhere
Einkommen) vorwiegend in das Vereinigte Königreich um. Frau Jolante
Toliusiene, eine Krankenschwester aus Litauen, sagte, die Mehrzahl des Pflegepersonals
sei am liebsten in den Krankenhäusern im eigenen Land berufstätig,
aber (zu) viele von ihnen wanderten aus wirtschaftlichen Gründen aus
(EU15, Norwegen, Vereinigte Staaten), auf der Suche nach höheren Gehältern.
Die beiden Beispiele illustrierten klar die heutigen Probleme in einem Groβteil
von Mittel- und (Süd)osteuropa, den neuen Mitgliedstaaten der EU. Während
der Debatte wurde diese Spannung zwischen dem Grundsatz von ‚Bewegungsfreiheit’ und
Migrationsströmen aus den neuen Mitgliedstaaten in die EU15 noch mehr
hervorgehoben.

Adamos Adamou, Europaparlamentarier
Irena Belohorská, Europaparlamentarierin aus der Slowakei, sagte,
das Frage sei ausschlieβlich eine Geldfrage. In anderen Branchen, in
denen die Gehälter höher und die Altersversicherungssysteme sicherer
seien, sei die Massenumsiedlung von Personal viel weniger sichtbar. Frau
Belohorská betonte, die Antwort auf diese (wirtschaftliche) Frage
liege bei den Politikern.

Luc
Van Roye, VOV (Vereniging Openbare Verzorgingsinstellingen, B);
Irena Belohorská, Europaparlamentarierin;
Miroslav Mikolásik, Europaparlamentarier.

László Surján,
Europaparlamentarier
László Surján, Europaparlamentarier aus Ungarn, wies
darauf hin, immer mehr Pflegepersonal habe die Absicht, in die EU15 umzusiedeln.
Es drohe die Gefahr, dass einige Abteilungen in Zukunft sogar schlieβen
müssten, und eigentlich sei das schon der Fall.
Herr Surján erklärte auch, Regierungen spielten tatsächlich
eine Rolle, könnten aber kaum die Gehälter im Gesundheitssektor
erhöhen und andere Gruppen (Polizei, Militär, Lehrpersonal) zurücklassen.
In Bezug auf die Spannung zwischen Bewegungsfreiheit und Migration betonte
Herr Surján, die negativen Folgen der Mobilität sollten bewältigt
werden.
Adamos Adamou, Europarlamentarier aus Zypern, betonte, die EU rücke
immer wieder mit Richtlinien, Rahmenbedingungen und politischen Leitlinien
heraus. Die Frage sei aber, was unternommen werden solle, wenn Probleme tatsächlich
auftauchten. Weil Gesundheitsfragen typisch nationale Angelegenheiten seien,
sollten sie auf der Ebene der Mitgliedstaaten in Angriff genommen werden.
Die EU sei in solchen Sachen ‚unschuldig’. Es sei auch wichtig
zu bedenken, dass die ganze Frage zwei Seiten habe: die der EU15 und die
der neuen Mitgliedstaaten.
Prof. Brian Edwards (Vorsitzender von HOPE) schloss das Treffen mit der
Aussage, der genaue Umfang des Problems sei uns unbekannt. Der Mangel an
Statistiken und die Unsicherheit über die Zukunft (redeten wir von zirkulärer
oder von ständiger Migration?) machten es äuβerst schwierig,
das Problem in Angriff zu nehmen. Prof. Edwards ersuchte die Europaparlamentarier
um Unterstützung, indem sie das Problem deutlicher verlautbaren und
im Europaparlament ein (gemeinsames) Hearing veranstalten würden, auf
dem weitere Aktionen beschlossen werden würden.
- Im Verfolg dieses Arbeitsfrühstücks werden Eurofedop und Hope
ein Dokument veröffentlichen, in dem die Stellungnahme der beiden Organisation
zu dieser Frage dargelegt wird und die Europaparlamentarier, die am 22. November
in Brüssel ihr Interesse gezeigt haben, zur Unterstützung aufgefordert
werden.
- Lobbyarbeit/Aktionen in Bezug auf dieses Thema, die von Eurofedop und Hope
gemeinsam koordiniert werden. Die Lobbyarbeit soll letzten Endes zu einem
Hearing im Europaparlament führen.
Die Mitglieder von Eurofedop werden regelmäβig von den neuesten Entwicklungen benachrichtigt werden.
Am
15. September, dem Tag des Service public, hat die Aktionsgemeinschaft eine
Tagung in Bern organisiert. Im Zentrum der Tagung stand eine Studie, welche
von der Ebenrain-Konferenz bei der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH
Zürich in Auftrag gegeben wurde. Diese wissenschaftliche Studie analysiert
erstmals umfassend die volkswirtschaftliche Bedeutung der öffentlichen
Dienstleistungen in der Schweiz. Die Studie zeigte überraschend deutliche
Ergebnisse: Öffentliche Dienslteistungen erhöhen den volkswirtschaftlichen
Wohlstand und die wirtschaftliche Produktivität einer Marktwirtschaft
erheblich. Weitere Internationale Vergleichsstudien belegen die hohe Effizienz
des Service public der Schweiz sowie die Bedeutung eines qualitative hochwertigen
Service public für die hervorragende Standortqualität der Schweiz.
Die Studie hat zwei Behauptungen wiederlegt: Private Produktion ist nicht
produktiver als die öffentliche Leistungserstellung. Zudem gibt es keinen
Zusammenhang zwischen Fiskalquote und Wirtschaftswachstum.
Die Aktionsgemeinschaft für den Service public will den 15.September
künftig als nationalen Aktionstag des Service Public etablieren, an
dem die Bedeutung der öffentlichen Dienstleistungen für die Entwicklung
der Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt der Schweiz in den Vordergrund gestellt
wird. Nicht zuletst soll dieser Tag das Zusammengehörigkeitsgefühl
der Beschäftigten im öffentlichen Dienst stärken und die Solidarität
aller Arbeitnehmenden fördern.
Während in Budapest demonstriert wird, baut die heutige Regierung in aller Stille das öffentliche Amt und den öffentlichen Dienst völlig ab.
Die Opfer sind die Bediensten der Ministerien, die Lehrer und das Gesundheitspersonal.
Der Abbau von rund 5.000 Vollzeitstellen geschieht ohne jede Achtung vor
insbesondere dem sozialen Teil des Acquis Communautaire.
Die Unterzeichnung dieses Teils war eine Voraussetzung für den Beitritt
zur EU. Jetzt, wo die Mitgliedschaft erworben ist, werden Konvergenzprogramme
der EU missbraucht, um Sanierungsmaβnahmen durchzusetzen.
Eurofedop hat auf ihrer Sitzung vom 21.-22.09.2006 in Luxemburg diese Sachlage zur Kenntnis genommen und protestiert energisch gegen diesen Sachverlauf.
Wir unterstützen SZEF und ihre Teilorganisation im Kampf gegen solche südamerikanische Zustände, bei denen keine oder nur Scheinberatungen zwischen Verwaltung und Gewerkschaften stattfinden.
Europa muss sozial sein oder es wird nicht
sein
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Der
Europäische Einigungsprozess weckt vor allem mit Blick auf das
zu schwach
ausgeprägte soziale Europa bei vielen Menschen heute
mehr Ängste als
Hoffnungen. Die einseitige Ausrichtung auf Liberalisierung und
europaweitem
Wettbewerb wecken bei vielen Menschen die Befürchtung,
es gehe bei diesem
Projekt weniger um die Sicherung des Friedens als um den Profit. Die Chancen,
die
das friedliche Zusammenleben so vieler verschiedener Völker und Kulturen
bietet,
werden zu häufig von einer rein ökonomischen Denkweise überlagert.Besondere Sorge verursachen die ständigen Forderungen nach Senkung der Kosten für die Unternehmen, die durch ihre Wiederholung nicht richtiger werden. Die Menschen fühlen sich mit der Absicherung der Risiken von Krankheit und Alter allein gelassen. Europa wird identifiziert mit allen negativen Auswirkungen der Globalisierung. |
Zugespitzt auf die sozialen Sicherungssysteme ist im Sinne
der betroffenen Menschen ist zu fragen: Ist das Niveau der Renten wirklich hoch genug? Ist das Gesundheits- und Pflegesystem von der Qualität, die eine wohlhabende Wirtschaft sich leisten sollte und die die betroffenen Menschen brauchen? Sogar innerhalb der erwarteten Ausgabensteigerungen werden die wachsenden Wirtschaften uns mit einem Füllhorn von privatem und sozialem Reichtum versorgen. Wir sind zu einer Wohlstandsgesellschaft geworden und können weiter wachsen als eine reiche Gesellschaft, die auch einen ausreichenden Wohlfahrtsstaat garantieren kann. Auch wenn man darüber nachdenkt, die erste (beitragsfinanzierte) Säule der Sozialversicherung auf eine Grundversorgung zu begrenzen, so tritt die EVP dafür ein, diese so auszugestalten, dass sie das Maß an sozialem Schutz leistet, dass für ein menschenwürdiges Leben notwendig ist.. Bei der Diskussion über die Verteilung der Kosten sind ohne ideologische Scheuklappen - sowohl die öffentlichen als auch die privaten Systeme nach den gleichen Kriterien zu messen: Kostenkontrolle und Stimulierung von Beschäftigung. Dabei darf der Blick aber nicht auf die Kostenbelastung der Unternehmen begrenzt sein; er muss vielmehr auch die Belastung der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen. Eine bloße Verlagerung der Kosten von der einen auf die andere Ebene bringt noch keine substantielle Verbesserung des Systems. |
Die Bundesministerin, Mag. Karin Gastinger, präsentiert
ihr Aktionsprogramm des österreichischen Vorsitzes.
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| Die Academy of European Law (ERA) wurde 1992 gegründet,
um praktizierenden Anwälten Ausbildung und ein Forum für Debatte
über die neuesten Entwicklungen in der europäischen Gesetzgebung
zu verschaffen. Sie hatte die Ehre, als Gastgeberin des Treffens aufzutreten. Für Eurofedop war Generalsekretär Bert Van Caelenberg anwesend; er redete mit der Ministerin über die Standpunkte des Berufsrats Justiz vom 10.02.2006. Sie betonte: Rechte auf Freiheit… Das Recht auf Freiheit und Sicherheit, das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens und das Recht auf Datenschutz sind zu wahren. Das erwarten die Bürgerinnen und Bürger der Union von einem Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts! Gleiches gilt für die justiziellen Rechte, von denen ich besonders die Rechte auf einen wirksamen Rechtsbehelf sowie die Unschuldsvermutung und die Verteidigungsrechte hervorheben möchte. Ich halte es für eine der zentralen Fragen gerade im Rahmen der gegenseitigen Anerkennung, wie und mit welchen Mitteln die Grundsätze gewahrt werden können. |
Der österreichische Vorsitz wird sich daher für
Mindeststandards in Verfahren zur Anerkennung und Vollstreckung justizieller
Entscheidungen anderer Mitgliedstaaten einsetzen. Diese Standards sollen
gewährleisten, dass der Anspruch des Beschuldigten auf ein faires und
rechtsstaatliches Verfahren, der in den verschiedenen Verfahrensordnungen
auf unterschiedliche Weise gesichert ist, auch bei Sachverhalten mit grenzüberschreitender
Zuständigkeit von Ermittlungsbehörden mehrerer Mit1gliedstaaten
effektiv durchgesetzt werden kann, Damit wollen wir die im Rat festgefahrene
Diskussion über Mindeststandards im Verfahrensrecht überwinden,
die auch von Zweifeln an einem erzielbaren Mehrwert gegenüber den Verpflichtungen
aus Art. 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention belastet war. www.era.int www.eu2006.at |
Anpassung der Strukturen des Europäischen
Sozialen Dialogs – Arbeitsorganisation und Umfeld (Evaluierungsseminar)
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| Das auf zwei Jahre ausgerichtete Projekt ist für Arbeitnehmerorganisationen
in den mittel- und osteuropäischen Ländern der Europäischen
Union sowie den Beitrittskandidatenländern konzipiert. Es hat zum Ziel,
den unterschiedlichen Stand des sozialen Dialogs in den mittel- und osteuropäischen
Ländern der EU sowie der Beitrittskandidatenländer herauszuarbeiten,
Möglichkeiten einer Stärkung des sozialen Dialogs aufzuweisen
und Notwendigkeiten einer Angleichung (auch unter Berücksichtigung
der rechtlichen Rahmenbedingungen) im europäischen Integrationsprozess
zu definieren .Im Evaluierungsseminar sollen die Ergebnisse der zehn Arbeitsgruppen, die im Verlauf des Jahres in den mittel- und osteuropäischen Ländern stattgefunden haben, ausgewertet werden. |
Die Rede des Generalsekretärs, Bert Van Caelenberg,
am 04.03.2006, hat als Titel “Die Implementierung ethischer Grundwerte
in die Sozialpartnerschaft am Beispiel des öffentlichen Dienstes –
national, europäisch und international betrachtet”. Organisation: Eurofedop in Zusammenarbeit mit ETÖK (Estonian Centre for Work-Related Questions) |
Neue Urteilsverkündung zu Wartezeiten
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Im Anschluss an das Urteil Jaeger, laut dessen bei u.a. Notdiensten,
Feuerwehr und sonstigen kontinuierlichen Diensten die Wartezeit als Arbeitszeit
betrachtet wird, hat der Gerichtshof am 15.07.2005 in der Sache G14/04
im Namen von Abdelkader Dellas ein Urteil verkündet. |
Für den Arbeitnehmer waren das schon bald über 60 Stunden in
der Woche. Gemä_ der Richtlinie beträgt die wöchentliche
Arbeitszeit 48 Stunden, so dass die französische Richtlinie zur europäischen
Richtlinie im Widerspruch stand. |