19. Gewerkschaftstag der DPVKOM
Erfurt (Deutschland), 26-28.09.2001
"Innovative Gewerkschafspolitik für mundige Beschäftigte"

Vom 26. bis 28. September 2002 fand in Erfurt (Deutschland) der 19. Gewerkschaftstag der DPVKOM statt. Der bisherige Bundesvorsitzende Willi Russ (49) wurde mit gro_er Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Russ führt die DPVKOM seit 1992.
Wiedergewählt wurden die Kollegin Elisabeth Kopp, beschäftigt bei der RegTP, Volker Geyer und Horst Sayffaerth, beide beschäftigt in der Bundesgeschäftstelle der DPVKOM in Bonn, und der Kollege Werner Gutknecht aus dem RV Nord. Erstmals in den Gf. Bundesvorstand wurde der Kollege Karlheinz Vernet Kosik gewählt, der bisher auch Landesvorsitzender in Bayern war. Erstmals gehören mit Ilse Roll und Günter Weidig auch Frauen und Seniorenvertreter dem Bundesvorstand an.
Themen:
- Personalpolitischer Offenbarungseid der Deutschen Telekom AG in den neuen Bundesländern
- Neue, innovative Wege in der Lohnpolitik bei Post, Telekom und Postbank
- Kommunikationsgewerkschaft DPV wendet sich gegen geplante Postbank-Schlie_ung in Leipzig

- Drastischer Abbau von Briefkästen durch die Deutsche Post AG geplant
- Beamte fordern Fairness.
An diesem Gewerkschaftstag nahmen als Gäste Eurofedop-Mitglieder aus den Niederlanden, Frankreich, Österreich, Luxemburg, der Slowakei und Kroatien teil. Die Eurofedop-Delegation, darunter Generalsekretär Bert Van Caelenberg, wurde bei der Begrüßungsrede vom Vorsitzenden, Fritz Neugebauer, vertreten.
Er begrüßte den Gewerkschaftstag und lobte den Vorsitzenden, der sich in den vergangenen Jahren besonders für die mittel- und osteuropäischen Gewerkschaften eingesetzt hat.
Für zusätzliche Informationen über den Gewerkschaftstag der DPVKOM: www.dpvkom.de
Bert Van Caelenberg
Generalsekretär von Eurofedop


Arbeitsbesuch bei der CFTC (Frankreich)

Während dieses Arbeitsbesuchs, am 23. Oktober 2002, standen die nachstehenden Punkte auf der Tagesordnung: Follow-up des Kongresses, Vorbereitung der Berufsräte, Besprechung der Gewerkschaftsaktualität.
Frau Nicole Prud'Homme, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands von Eurofedop, hatte bei dieser Gelegenheit die CFTC-Gewerkschaften Post- & Fernmeldewesen, Gesundheitsdienste, FGF, Verteidigung und Polizei zusammengebracht.
Für Eurofedop war der Vorsitzende von Wilhelm Gloss vertreten; Jean-François Engel, Vizevorsitzender der CCOD/CCSP, nahm mit Bert Van Caelenberg am Gespräch teil.
Die CFTC wies auf die Notwendigkeit hin, durch die bestehende Strukturen die Mitsprache der Basis zu fördern. Die Einschaltung von Aktivisten bei Themenorientierten Studienpunkten kan den Berufsratssitzungen einen Mehrwert verleihen.
Probleme, die die Landesgrenzen übersteigen, sollen auf europäischer Ebene erörtert werden. Einige Beispiele: Diplomanerkennung in der Gesundheitspflege, Mangel an Pflegepersonal.

Die Aktivitäten von Eurofedop in Bezug auf den europäischen sozialen Dialog, die Troika-Sitzungen, die Ergebnisse von Kontakten zum Europäischen Parlament, zum Rat und zur Kommission sollen durch Multimedientechniken deutlicher sichtbar gemacht werden.
Die erneute Webseite kann dabei schon eine Rolle spielen.
Die Tagesordnung 2003 wird von allen Organisationen Anstrengungen erfordern. Sie werden dabei aber auf Eurofedop rechnen können, die durch den Schatzmeister und den Generalsekretär den Standpunkten der CFTC beigepflichtet hat.
Dieses gelungene Treffen hat deutlich gemacht, dass Mitgliedschaft von Eurofedop und Infedop den Weg zu Gewerkschaftspluralismus darstellt, was in Frankreich eine Errungenschaft ist. Und in Europa nach wie vor eine Forderung von Eurofedop ist.
BVC

"GEMEINNÜTZIGE DIENSTE"
Brüssel, 11.04.2002
Hörsitzung

Für Eurofedop: Wilhelm Gloss, Jean-Paul Devos, Bert Van Caelenberg
Leistungen der Daseinsvorsorge haben für den Alltag der Bürger große Bedeutung. Sie sind einer der Grundwerte des europäischen Sozialmodells. Soll die politische und wirtschaftliche Integration in der Europäischen Union voranschreiten, ist jedoch ein Paket von Maßnahmen erforderlich. So lautet das Hauptfazit der Sondierungsstellungnahme "Leistungen der Daseinsvorsorge", die der EWSA am 17. Juli mit großer Mehrheit verabschiedet hat. Berichterstatter war Bernardo Hernández Bataller (Spanien) von der Gruppe Verschiedene Interessen.
Der Ausschuss hält es für notwendig, dass die Kommission eine Rahmenrichtlinie vorschlägt, die die politischen Grundsätze für Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse stärkt und den Mitgliedstaaten den erforderlichen Handlungsspielraum auf diesem Gebiet lässt. Der Richtlinien-vorschlag sollte eine Begründung für die Bereitstellung einer Leistung der Daseinsvorsorge enthalten, die sowohl wirtschaftlicher als auch sozialer Art sein kann.